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Wir
beginnen unseren Reisebericht ganz im Norden.
Kap
Kaliakra
Rot schimmernde, zerklüftete Felsen ragen ca. 70 Meter hoch über das
Meer. An diesem Kap sind noch einige Festungsreste thrakischen Ursprungs zu sehen. Archäologen haben ihre Reste freigelegt und
exponiert. Vom Felsrand kann man mit etwas Glück Delphine und Meeresvögel
beobachten. Nordöstlich des Kaps beginnt ein Naturreservat mit seltenen Pflanzen- und Tierarten.
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Auf der Fahrt in Richtung Süden begegnen wir
Balchik.
Das Städtchen bietet willkommene Abwechselung von den Ferienorten an der Küste. Balchik ist über viele Jahrhunderte gewachsen, es hat sich nicht nur seine Schönheit, sondern auch seinen gemächlichen Lebensrhythmus bewahrt. Ein
Muss für jeden Besucher ist die ehemalige Sommerresidenz der rumänischen Königin Maria, die in einem einmaligen botanischen Garten liegt.
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Albena
Albena liegt 40 km von der Stadt Varna, in nördlicher Richtung, entfernt. Der Sandstrand des beliebten Seebades ist knapp 6 km lang und zum Teil über 100 m breit. Es ist hier längst nicht so voll wie am Sonnenstrand oder Goldstrand. Für Familien ein idealer Urlaubsort. Partyfreunde kommen hier leider etwas zu kurz.
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Kranevo
Die Kurortsiedlung grenzt, durch einen FKK Strand getrennt, direkt an Albena an. Das Dorf liegt in einer malerischen Umgebung mit einem feinen goldgelben Sandstrand. Besonders für Kinder ist das Seebad zu empfehlen, da das Meer hier flach ist. Besonders viele Einheimische aus allen Landesteilen Bulgariens, verbringen hier ihren Urlaub.
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Goldstrand
Piraten, so erzählt die Legende, vergruben einst ihre geraubten Schätze am Ufer des Schwarzen Meeres. Die Erde aber schlug den Seeräubern ein Schnippchen: Sie zersetzte die Goldmünzen zu goldenem Sand, der im Sonnenschein hell aufleuchtete und allen, die hierherkamen, einen prächtigen Anblick bot. Das Nachtleben wird am Goldstrand ganz groß geschrieben, nicht umsonst sagt man, dass der Goldstrand die Playa de Palma des Ostens ist.
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Sveti Konstantin
Wer früher schon einmal hier war, kennt das Seebad zwischen Goldstrand und Varna vielleicht noch unter seinem früheren Namen Druschba. Nach der Wende war die auf Völkerfreundschaft anspielende Bezeichnung nicht mehr zeitgemäß, nun galt es wieder den Namen Heiliger Konstantin zu ehren ...
In Bezug auf Nachtleben, muss man aber einige Zugeständnisse machen. Eine einzige Disco und ein Casino befinden sich im Seebad.
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Varna
Varna ist die zweitgrößte Stadt des Landes nach Sofia. Im Westen und Osten Wasser, im Norden und Süden Berge - schöner kann eine Stadt kaum liegen. Heute ist die Stadt vor allem im Sommer sehr beliebt und gilt in Bulgarien als heimliche Hauptstadt des Landes - zumindest in den warmen Monaten.
Es ist wie eine unsichtbare Macht, die diese Stadt, die
Strände und das Varnaer Nachtleben ausstrahlt !
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Sonnenstrand
Bulgariens längstes & größtes Urlaubsgebiet liegt an einem 7 km langen, feinsandigen Dünenstrand. Die halbkreisförmige Bucht vom Sonnenstrand wird im Norden durch das vorspringende Kap Emona und im Süden durch die Felshalbinsel Nessebar geschützt.
Für Familien mit Kindern ist der Urlaubsort ideal: Der Strand fällt so flach ins Wasser ab, das man 100 Meter weit ins Meer gehen kann. Am Tage erwärmt die Sonne das Wasser und macht die Bucht zu einer riesigen Badewanne.
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Nessebar
Nessebar wird in Alt-Nessebar, also dem historischen Bereich auf der (Halb)insel, und Neu-Nessebar auf dem Festland getrennt. Da die Gassen in Alt-Nessebar zu eng sind, dürfen Besucher nicht mit dem Auto auf die Insel, sondern müssen ihr Gefährt auf einem großen Parkplatz vor der Insel stehen lassen. Ganz Alt-Nessebar wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Durch die Stadt ziehen alljährlich Millionen Touristen - dementsprechend gibt es an allen Ecken und Enden Souvenirläden, Restaurants
uvm.
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Land und Leute
Hier einige Fotos die während unser Fahrt ( ca. 540 km ) entstanden sind. Das Autofahren in Bulgarien ist für uns allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. ( Wir hatten den Eindruck, dass es allen Bulgaren beim Fahren an Zeit fehlt. ) Aber mit den Erfahrungen die wir auf unseren
Touren auf Kuba gesammelt hatten hat es dann doch funktioniert. Sehr hilfreich war auch die Navigation mit einem GPS-System. Einige Koordinaten findet ihr in den Detailseiten dieses Reiseberichtes.
Wir waren bis jetzt zweimal in Bulgarien und kommen garantiert wieder.
Das nächste Mal aber ohne Buchung über ein Reisebüro.
Monika & Andreas
http://www.monika-roehrig.de
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